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Kapitel 8 · Switching Platform

Switching Platform Editor

8.1Switching Platform Editor SW

  • Zugriffsebenen Operator und Developer per Passwort (kundenspezifisch festgelegt)
  • Einfache Konfiguration (Drag & Drop) von Bestückung und Konfiguration der SP-Module
  • Auto-Setup-Funktion für angeschlossene und erkannte SP-Module
  • Definition von Alias-Namen für Schaltkanäle und Schaltgruppen
  • Zugriff auf das EEPROM der Module für kundenspezifische Daten
  • Testpanels zur Anzeige von Schaltzuständen und ADC-Werten und für manuelles Schalten
  • Ausführung des Selbsttests der SP-Module inkl. Bericht (nicht alle Module bieten einen Selbsttest)
  • Systemeinstellungen (z. B. kundenspezifische ID für SP-Module)
  • Definition der Projektdatei zur Integration in Testsequenzen
  • 100% Unterstützung von Multithreading auf Modulebene (Threads greifen ohne gemeinsame Ressourcennutzung auf dedizierte SP-Module zu)
  • .NET-Bibliothek (.NET Framework 4.6.2) und CVI-Wrapper-Funktion

8.2Start der Switching Platform

Starten der SP-Software, Anmeldung als Developer, Hinzufügen eines Racks und Auswahl einer Vorlage

  1. Starten Sie die SP-Software über das Desktopsymbol
  2. Melden Sie sich als „Developer“ an: Das Passwort ist in der Grundeinstellung leer (kein Passwort gesetzt)
  3. Fügen Sie über das Symbol oder das Menü Rack – Add ein Rack hinzu, um mit der Konfiguration des Projekts zu beginnen
  4. Wählen Sie eine Vorlage aus (z. B. SP-400, SP-1200). Standardwert der IP-Adresse: 192.168.111.0

8.3Datenbankreferenz

Wählen Sie im oberen Menü Database – Update / Import, navigieren Sie zur Datenbankdatei *.spm und wählen Sie sie aus. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „open“ und bestätigen Sie das Update.

Prüfen Sie die Datenbankversion im oberen Menü unter Database – Show Version.

Dialog für Datenbank-Update und -Import, Bestätigung und Info zur Datenbankversion

8.4Bestückung des SP-Mainframes

Hauptfenster des SP Editor mit Baumansicht, Steckplätzen des ausgewählten Mainframes und Liste der Moduldatenbank

  • Ausgewählten Mainframe verbinden / trennen (Connect / Disconnect)
  • Baumansicht der gesamten Topologie
  • Konfigurierte SP-Module vs. erkannte SP-Module
  • Alle verfügbaren SP-Module gemäß referenzierter Datenbankdatei
  • Alle verfügbaren Steckplätze des ausgewählten Mainframes
  • Drag & Drop zum Bestücken / Konfigurieren der Steckplätze mit SP-Modulen

8.5Steckplatz-Eigenschaften des SP-Mainframes

Eigenschaften von Steckplatz 2 mit Controller-Optionen und Geräteinformationen der µC-Karte SPC-64

  • Zeigt alle Einstellmöglichkeiten des ausgewählten Steckplatzes (hier: Steckplatz 2)
  • Bei bestehender Verbindung: Steckplätze werden grün, wenn die erkannten Module mit der Projektkonfiguration übereinstimmen (Setup = Detected)
  • Optionen für die µC-Karte SPC-64 in Steckplatz #2
  • Zeigt steckplatzbezogene Eigenschaften (abhängig vom bestückten Modultyp)
  • Allgemeine Informationen zur µC-Karte SPC-64
  • Jede SP-64 µC-Karte kann die Lüfter On/Off schalten (Hinweis: kann manuell geschaltet werden)

8.6Auto Setup und Update Downloader

Menü Rack – Auto Setup und Menü Help – Update Downloader mit dem Fenster des Application Downloader

Mit Rack – Auto Setup erkennen Sie automatisch alle bestückten SP-Module und erstellen innerhalb weniger Sekunden die Konfiguration.

Mit Help – Update Downloader verbinden Sie sich mit dem IRS-Server und laden alle verfügbaren SW-Versionen herunter.

8.7Testpanels und Selbsttest

Testpanels für einen ausgewählten Steckplatz und Testausführungsbericht eines Selbsttests

  • Testpanel verfügbar mit Zugriffsebene Developer
  • Testpanel für den ausgewählten Steckplatz, mehrere Testpanels gleichzeitig
  • Manuelles Schalten der Kanäle der SP-Module
  • Anzeige des Schaltzustands zum Debuggen („Live View“)
  • Die meisten Module bieten einen internen Selbsttest inkl. Berichtsprotokoll
  • Kompletter Rack-Selbsttest aller bestückten Module innerhalb weniger Sekunden

8.8Projektdatei und Konfigurationsbericht

Menü Project und Konfigurationsbericht mit Auflistung der SPC-Controller und SPM-Module

  • Menü zum Erstellen, Öffnen und Speichern der Projektdatei: erforderlich für die Initialisierung in TestStand und für API-Funktionen
  • Erzeugt einen Projektkonfigurationsbericht zur Identifizierung und Auflistung aller Komponenten
  • SPC – Controller: SNr., Firmware und HW-ID
  • SPM – Module: konfigurierter Typ (Projektdatei), erkannter Typ, SNr.

8.9Request Builder

Öffnen des Request Builder über das Menü Platform und Fenster des Request Builder mit Baumansicht

  • Integrierte Unterstützung für konfigurierte Module
  • Zeigt alle möglichen Befehle und Optionen
  • Einfaches Erstellen von Befehlsstrings
  • Kopieren in die Zwischenablage in verschiedenen Formaten
  • Baumansicht aller konfigurierten Mainframes und ihrer belegten (eingerichteten) Steckplätze
  • Für jeden Steckplatz sind alle möglichen Optionen und Funktionsgruppen sichtbar

Request Builder: Auswahl von Steckplatz, Funktionsgruppe und Befehl, Ausfüllen der Parameter

  1. Wählen Sie Steckplatz und Funktionsgruppe aus; wählen Sie einen verfügbaren Befehl inkl. Kurzbeschreibung
  2. Befehl & Parameter; ändern Sie die Array-Größe über die rechte Maustaste
  3. Füllen Sie die Parameter mit verfügbaren Ressourcen; Befehls- & Parameterstring

Request Builder: Ausführen eines Befehls und Kopieren in die Zwischenablage in verschiedenen Formaten

  1. Führen Sie den Befehl direkt und sofort auf einem verbundenen Mainframe aus
  2. Kopieren Sie den Befehl in verschiedenen Formaten in die Zwischenablage, um ihn einfach und sicher in andere SW zu übertragen:
"/SP1200_0/3/Relay", "Switch", "LC1,LC1-SENSE1,LC4,True,False,True"

8.10Dokumentation

Dokumentationsanzeige der Switching Platform mit Datenblättern, Versionshistorie und API-Dokumentation

  1. Öffnen Sie die Dokumentation: Help - Documentation
  2. Zeigen Sie Datenblätter & Versionshistorie an
  3. Baumansicht der API-Klassen & -Methoden
  4. Syntaxbeschreibung der Methoden & ihrer Parameter

Dokumente und Downloads

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