Signal SuperVision bezeichnet die permanente, verlustfreie Echtzeit-Überwachung eines Eingangssignals anhand eines definierten Regelwerks. Die Regeln lassen sich einfach in einem komfortablen Editor definieren. Die Auswertung erfolgt in Echtzeit durch FPGA-Module, erkannte Fehler werden intern gezählt. Eine Auto-Record-Funktion kann den Signalverlauf um den ersten erkannten Fehler herum aufzeichnen, einschließlich Fehler- und Triggerpositionen.
SSV = Signal SuperVision
Hauptmerkmale
- Mehrkanaliger, optisch isolierter Analogeingang (16ch@1MS/s, 48ch@125kS/s pro Kanal)
- Variabler Messbereich für höhere Genauigkeit (nur RPLUS-Module)
- FPGA-basierte, autonome Echtzeit-Signalanalyse (0 % CPU-Last)
- Verlustfreie Signalüberwachung auf allen Kanälen
- Unabhängiger Triggermodus (Self, Reference, Timer) und unabhängige Einstellungen pro Kanal
- Optionale Triggerbedingungen pro Kanal und zwischen Kanälen (Periodenprüfung, Prüfung des Abstands zum Referenztrigger)
- Snapshot des Signalverlaufs bei Fehlererkennung
- Integrierte Testfunktionen und Fehlerzählung
- Intuitiver Editor für die Projektkonfiguration
- API für Konfiguration und Ausführung
IRS SSV-Produkte nutzen ein FPGA (Field Programmable Gate Array) für die schnelle, lückenlose und autonome Echtzeit-Signalanalyse und -überwachung periodischer Signale. Je nach gewähltem Modul können bis zu 48 Kanäle pro Modul gleichzeitig überwacht werden. Jeder Signal-SuperVision-Kanal kann integrierte Analysefunktionen auf definierbare Bereiche eines periodischen Signals anwenden (Mittelwert, Tastverhältnis, obere und untere Grenze, Area Check, Flankenzähler).
Da diese Funktionen als programmierbare Hardwareschaltung (FPGA) implementiert sind, werden sie in Echtzeit ausgewertet und beanspruchen während der Ausführung keine CPU-Zeit auf dem Hostsystem. Kein einziger Abtastwert geht verloren. Jede Funktion bietet mehrere Parameter, um die Messung und die Auswertegrenzen einzustellen. Fehlgeschlagene Tests werden intern gespeichert und gezählt (bis zu 256 Fehler pro Funktionsdefinition).
Der Host wird nur benötigt, um die Module zu konfigurieren, die Ergebnisse abzurufen, Signalverlaufsdaten zu speichern und die Fehlerzähler zurückzusetzen.
Die Größe des Auswertefensters hängt von der Kombination aus Modul und Trägerkarte ab. Alle Karten haben mindestens eine maximale Periodenbreite von 1 Sekunde (48-Kanal-Low-Speed-Modul: 8 Sekunden) und eine maximale Analysefensterbreite von 250 ms (48ch: 1 s).
Versionsinformationen
Diese Dokumentation bezieht sich auf die SSV-Treiber und -Anwendungen der Version 4.2.0.0.