Das Medientemperiergerät ist ein leistungsstarkes, flexibel einsetzbares Temperiergerät zur präzisen Temperierung von leistungselektronischen Baugruppen. Es bietet zwei unabhängig geregelte Kühlkreise und ist für anspruchsvolle Prüfstandsanwendungen konzipiert.

Allgemeine Daten
1.1Angaben zur Betriebsanleitung
Diese Anleitung ermöglicht den sicheren Umgang mit IRS ICEcube PRO/PRO+. Die Anleitung ist Bestandteil der Prüfanlage und muss in unmittelbarer Nähe der Anlage für das Personal jederzeit zugänglich aufbewahrt werden. Das Personal muss diese Anleitung vor Beginn aller Arbeiten sorgfältig durchgelesen und verstanden haben. Grundvoraussetzung für sicheres Arbeiten ist die Einhaltung aller angegebenen Sicherheitshinweise und Handlungsanweisungen in dieser Anleitung.
- Darüber hinaus gelten die örtlichen Unfallverhütungsvorschriften und allgemeine Sicherheitsbestimmungen für den Einsatzbereich des Geräts.
- Abbildungen in dieser Anleitung dienen dem grundsätzlichen Verständnis und können von der tatsächlichen Ausführung des Geräts abweichen.
- Neben dieser Anleitung gelten zusätzlich die Bedienungsanleitungen der verbauten Komponenten.
- Das Befolgen der Anweisungen in dieser Betriebsanleitung hilft Gefahren zu vermeiden und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer des Geräts zu erhöhen.
- Für Schäden an Personen, Tieren oder Sachen sowie am Prüfsystem selbst, die aufgrund des unsachgemäßen Betriebes des Gerätes und/oder der Missachtung der Bestimmungen dieser Gebrauchsanweisung entstehen, übernimmt die IRS Systementwicklung GmbH keine Haftung.
1.2Symbolerklärung
1.3Haftungsausschluss
Alle Angaben und Hinweise in dieser Anleitung wurden unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Vorschriften, des Stands der Technik sowie unserer langjährigen Erkenntnisse und Erfahrungen zusammengestellt. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund:
- Nichtbeachtung der Anleitung
- Nichtbestimmungsgemäßer Verwendung
- Einsatz von nicht ausgebildetem Personal
- Eigenmächtiger Umbauten
- Technischer Veränderungen
- Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile
- Vandalismus
Der tatsächliche Lieferumfang kann bei Sonderausführungen, der Inanspruchnahme zusätzlicher Bestelloptionen oder aufgrund neuester technischer Änderungen von den hier beschriebenen Erläuterungen und Darstellungen abweichen.
Es gelten die im Liefervertrag vereinbarten Verpflichtungen, die allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Lieferbedingungen des Herstellers und die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen gesetzlichen Regelungen.
Technische Änderungen im Rahmen der Verbesserung der Gebrauchseigenschaften und der Weiterentwicklung behalten wir uns vor.
1.4Bestimmungsgemäße Verwendung
Der IRS ICEcube Pro wurde ausschließlich für den hier beschriebenen Verwendungszweck konzipiert und konstruiert:
Hochleistungskühlaggregat für Prüfstände und Leistungselektronik
Ersatzteile
Ersatzteile können über IRS Systementwicklung GmbH oder direkt beim Hersteller der jeweiligen Komponente bezogen werden. Für diese Geräte empfiehlt IRS Systementwicklung GmbH jeweils vor Ort entsprechende Wartungsverträge bezüglich Ersatzteilhaltung und Kalibrierung abzuschließen.
- Grundsätzlich empfiehlt IRS Systementwicklung GmbH für alle Komponenten des Testsystems Ersatzteile bereit zu halten.
- Die Ersatzteilhaltung hat der Kunde in Eigenverantwortung zu definieren und zu organisieren.
Sicherheit
Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über alle wichtigen Sicherheitsaspekte für einen optimalen Schutz des Personals sowie für den sicheren und störungsfreien Betrieb.
Die Nichtbeachtung der in dieser Anleitung aufgeführten Handlungsanweisungen und Sicherheitshinweise kann zu erheblichen Gefährdungen führen.
Für Schäden, die aufgrund der Missachtung der Bestimmungen dieser Betriebsanleitung entstehen, übernimmt die IRS Systementwicklung GmbH keine Haftung.
3.1Verantwortung des Betreibers
Die Prüfanlage wird im gewerblichen Bereich eingesetzt. Der Betreiber des Geräts unterliegt daher den gesetzlichen Pflichten zur Arbeitssicherheit.
Neben den Arbeitssicherheitshinweisen in dieser Betriebsanleitung müssen die für den Einsatzbereich des Gerätes gültigen Sicherheits-, Unfallverhütungs- und Umweltschutzvorschriften eingehalten werden. Dabei gilt insbesondere:
Der Betreiber muss sich über die geltenden Arbeitsschutzbestimmungen informieren und in einer Gefährdungsbeurteilung zusätzlich Gefahren ermitteln, die sich durch die speziellen Arbeitsbedingungen am Einsatzort des Gerätes ergeben. Diese muss er in Form von Betriebsanweisungen für den Betrieb des Gerätes umsetzen.
- Der Betreiber muss die Zuständigkeiten für Installation, Bedienung, Wartung und Reinigung eindeutig regeln und festlegen.
- Der Betreiber ist verantwortlich, dass nur geschultes Personal direkt oder indirekt an der Anlage arbeiten darf, zudem muss das Personal die Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. Darüber hinaus muss er das Personal in regelmäßigen Abständen unterweisen und über die Gefahren informieren.
- Arbeitsanweisungen sind seitens des Betreibers zu erstellen.
- Der Betreiber muss dem Personal die erforderliche Schutzausrüstung bereitstellen.
- Der Betreiber ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass die vom Hersteller mitgelieferten Schlüssel separat von dem Testsystem aufbewahrt werden. Es muss sichergestellt werden, dass unbefugte und nicht qualifizierte Personen keinen Zugriff auf diese haben.
- Der Betreiber muss insbesondere sicherstellen, dass die Prüfanlage nur für den vorgesehenen Anwendungsfall verwendet wird.
- Die Bedienungsanleitung muss stets in einem leserlichen Zustand und vollständig am Einsatzort der Prüfanlage zur Verfügung stehen.
- Alle an der Maschine angebrachten Sicherheits- und Warnhinweise dürfen nicht entfernt werden und müssen leserlich sein.
- Weiterhin ist der Betreiber dafür verantwortlich, dass das Gerät stets in technisch einwandfreiem Zustand ist, daher gilt Folgendes:
- Der Betreiber muss dafür sorgen, dass die in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Wartungsintervalle eingehalten werden.
- Der Betreiber muss alle Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf Funktionsfähigkeit und Vollständigkeit überprüfen lassen.
3.2Personalanforderungen
Personal nach DGUV Vorschrift 3
Anlagenverantwortlicher ist eine Person, die beauftragt ist, die unmittelbare Verantwortung für den Betrieb der elektrischen Anlage zu tragen. Erforderlichenfalls kann diese Verantwortung teilweise auf andere Personen übertragen werden.
Elektrofachkraft ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.
Elektrisch unterwiesene Person ist, wer durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt sowie über die notwendigen Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen belehrt wurde.
3.3Sicherheitsregeln
3.4Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung
Eine andere als die unter „Bestimmungsgemäße Verwendung“ festgelegte oder über diese hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Ansprüche jeglicher Art wegen Schäden aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung sind ausgeschlossen. Für alle Schäden bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung haftet allein der Betreiber.
3.5Persönliche Schutzausrüstung
Bei der Arbeit ist das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung erforderlich, um die Gesundheitsgefahren zu minimieren.
- Die für die jeweilige Arbeit notwendige Schutzausrüstung während der Arbeit stets tragen.
- Im Arbeitsbereich angebrachte Hinweise zur persönlichen Schutzausrüstung befolgen.
3.6Besondere Gefahren
Die hier aufgeführten Sicherheitshinweise und die Warnhinweise in den weiteren Kapiteln dieser Anleitung beachten, um Gesundheitsgefahren zu reduzieren und gefährliche Situationen zu vermeiden.
3.7Verhalten im Gefahrenfall und bei Unfällen
Vorbeugende Maßnahmen
- Stets auf Unfälle oder Feuer vorbereitet sein.
- Erste-Hilfe-Einrichtungen (Verbandskasten, Decken usw.) und Feuerlöscher griffbereit aufbewahren.
- Personal mit Unfallmelde-, Erste-Hilfe- und Rettungseinrichtungen vertraut machen.
- Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge freihalten.
Maßnahmen bei Unfällen
- Not-Halt sofort auslösen.
- Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten.
- Personen aus der Gefahrenzone bergen.
- Verantwortlichen am Einsatzort informieren.
- Rettungsdienst alarmieren.
- Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge frei machen.
3.8Allgemeine Warnung vor Restrisiken
Das Prüfsystem ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln aufgebaut. Dennoch können im Umgang mit dem Prüfsystem Risiken für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter entstehen. Insbesondere Störungen oder Betriebszustände, die die Sicherheit der Anwender beeinträchtigen können, erzwingen das Stillsetzen der Vorrichtung (Hauptschalter). In diesem Fall ist eine sachgerechte Wiederherstellung des bestimmungsgemäßen Zustandes erforderlich (z.B. durch Instandhaltung).
3.9Allgemeine Beschilderung der Prüfanlage
Allgemeine Hinweise zur Beschilderung der Prüfanlage:
3.10Sicherheitshinweise IRS ICEcube PRO




Vorne:

Hinten:

Seiten:

Tank:

Heizstab 1:

Heizstab 2:

Transport/Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme/Entsorgung
- Nur geschultes oder unterwiesenes Personal einsetzen. Gesetzlich zulässiges Mindestalter beachten.
- Sicherstellen, dass nur dazu beauftragtes Personal am Prüfsystem tätig wird.
- Verantwortung der Inbetriebnehmer festlegen und das Ablehnen sicherheitswidriger Anweisungen Dritter ermöglichen.
- Zu schulendes, anzulernendes, einzuweisendes oder im Rahmen einer allgemeinen Ausbildung befindliches Personal nur unter ständiger Aufsicht einer erfahrenen Person an dem Prüfsystem tätig werden lassen.
- Sonstige zutreffende Vorschriften beachten.
4.1Transport
- Bei Verladearbeiten nur geprüfte Hebezeuge und Lastaufnahmeeinrichtungen mit ausreichender Tragkraft einsetzen.
- Sachkundiges Personal für den Hebevorgang bestimmen und einsetzen.
- Nur geeignete Transportfahrzeuge und Flurfördermittel mit ausreichender Tragkraft verwenden.
- Vorrichtung zuverlässig sichern bzw. verpacken.
- Für Transportzwecke abzubauende Teile vor Inbetriebnahme sorgfältig wieder montieren.
- Vor dem Transport des Temperiersystems von der Energiezufuhr trennen (elektrisch).
4.2Inbetriebnahme
- Die Netzspannung muss mit der Angabe auf dem Typenschild übereinstimmen.
- Die Absicherung muss ausreichend sein.
- Es dürfen keine größeren Spannungsschwankungen oder Netzstörungen auftreten. Für diesen Fall sind die Temperiersysteme mit unterbrechungsfreien Spannungsversorgungen auszustatten.
4.3Außerbetriebnahme/Lagerung
- Bei einer längeren Lagerung des Prüfsystems wird empfohlen, den Vorratstank des Temperiergerätes zu entleeren. Siehe hierzu Ablassen des Kühlwassers.
- Die optional verbaute pH-Messelektrode ist aus dem Tank auszubauen und in einem dafür vorgesehenen Behälter mit Pufferlösung zu lagern.
- Es ist auf ausreichenden Korrosionsschutz zu achten.
- Bei Wiederinbetriebnahme ist entsprechend der Inbetriebnahmevorschriften zu verfahren.
4.4Demontage/Entsorgung
Die Anlage darf nur von qualifiziertem Fachpersonal oder einem Fachunternehmen entsorgt werden. Die Entsorgung der Anlage richtet sich nach den örtlichen Entsorgungsvorschriften, sowie den im Anwenderland gegebenen Umweltschutzgesetzen. Hat die Anlage das Ende ihres Lebenszyklus erreicht, ist bei deren Abbau für eine sichere und sachgerechte Entsorgung insbesondere der für die Umwelt schädlichen Teile oder Stoffe zu sorgen.
Dazu gehören u.a.:
- Kunststoffe
- Batterien
- Metalle
- Elektronikteile
Funktionsbeschreibung
5.1Einschalten und Login
Nach dem Herstellen der Spannungsversorgung durch den Hauptschalter an der Vorderseite fährt der ICEcube hoch und es kann sich über den Webserver oder das Display verbunden werden.
Es gibt 2 Login Möglichkeiten: (Default IP-Adresse: 192.168.222.91)
Web User, (Passwort: IRSice): Bei diesem Zugang sind Schreib- und Leserechte aktiv. Der ICEcube kann über das Touchdisplay oder den Webserver vollständig bedient werden.
Web Guest, (Passwort: guest): Hier sind nur Leserechte aktiv. Der Gastzugang verhindert ungewolltes Bedienen bei automatisierten Abläufen. Hier können nur die Parameter visuell gesichtet werden und bietet Einblicke auf die Status- und Errorbits.
5.2Bedienung des ICEcube
Der ICEcube kann über Modbus-TCP ferngesteuert werden oder er wird über die Webserveroberfläche bzw. das Touchdisplay gesteuert.
Hierbei gilt folgendes:
Graue Taster: dies sind Bedienfelder, bei denen Aktionen ausgeführt werden. Bei fast allen Aktionen wird die Freigabe vorausgesetzt und sie sind bei bestimmten Fehlerzuständen verriegelt.
Grüne und Gelbe Leuchten: Statusleuchten, bei denen ersichtlich ist, welche Funktion im Moment aktiviert ist
Blaue Leuchte: Infoleuchte, blinkt, wenn eine Aktion ausgeführt werden muss (z.B. Reset) oder nur als allgemeine Meldung, wenn alles bereit ist.
Rote Leuchte: Errorleuchte, leuchtet wenn Fehlerzustände vorliegen. Nach der Fehlerbehebung muss der Reset Button betätigt werden.
5.3Hauptseite
Freigabe: Mit Freigabe wird ein globales Enable bit gesetzt, bei dem sämtliche Funktionen freigegeben werden. Es kann auch als Not-Stop Funktion verwendet werden. Ob Freigabe aktiv ist, wird mit der nebenstehenden grünen Leuchte visualisiert
Reset: Mit Reset können behobene Fehler zurückgesetzt werden. Die Statusleuchte gibt Meldung ob ein Reset aussteht.
Auto Fill: Mit dieser Funktion wird das automatische Befüllen aktiviert, hierbei wird nach jedem Ausblasen des Prüflingskreises kontrolliert, ob der Füllstand wieder beim Maximum liegt. Wenn sich eine Abweichung zeigt öffnet sich das Befüllventil und Wasser kann nachgefüllt werden. Das Befüllen wird unterbrochen, wenn der IceCube wieder in Betrieb ist oder der Maximum Füllstand erreicht ist.
Soll-Temp. DUT: Hier wird der Sollwert für die Kühlwassertemperatur, mit dem der Prüfling temperiert werden soll gesetzt. Auf diese Vorlauftemperatur wird der Prüflingskühlkreislauf anschließend geregelt.
Wassertemp. Haus: Zur Regleroptimierung soll hier die externe Hauswassertemperatur angegeben werden.
pH-Wert und Leitwert: Gibt Rückschlüsse auf den Zustand des Kühlwassers im Tank.
Ist-Temperatur, Ist-Durchfluss, Druck: Messwerte der jeweiligen Prüflingskreisläufe.
Pumpe: Aktiviert Kühlwasserpumpe
Ausblasen: Kühlkreislauf wird mit Druckluft gereinigt, sodass beim Prüflingstausch nur noch eine geringe Menge Restwasser austritt.
Dichteprüfung Der jeweilige Kühlkreislauf wird mit Druckluft beaufschlagt. Die Überwachung des Druckabfalls lässt Rückschlüsse auf fehlerhafte Verbindungen oder Leckagen schließen.
Symbole Visualisieren die Aktivität der Aktionen
Kreislauf befüllt Zeigt auf wenn die Prüflingskreisläufe mit Wasser befüllt sind.
5.4Konfiguration
Kreise Koppeln: Bei Anforderungen mit großer Kühlleistung bzw. hohen Durchflüssen können optional die beiden Kühlkreisläufe parallel gekoppelt werden. Für eine störungsfreie Regelung muss der gelbe Button „Kreise gekoppelt“ aktiviert werden.
Schalter „Pumpe regelt auf“: Durchfluss, Druck Hier wird ausgewählt, ob der ICEcube auf einen Solldruck einregelt oder auf einen gewünschten Durchfluss. Diese Funktion beeinflusst immer beide Kühlkreisläufe.
Soll-Temperatur: Hier wird wie auch auf der HomePage der Sollwert für die Kühlwassertemperatur, mit dem der Prüfling temperiert werden soll gesetzt. Auf diese Vorlauftemperatur der Prüflingskühlkreisläufe wird anschließend geregelt.
Überdruck Schwellwert: Da die Pumpen bis zu 9bar Druck liefern können, kann zum Schutz empfindlicher Prüflinge der Druck begrenzt werden. Bei Überschreiten dieser Schwelle schaltet der ICEcube ab.
Soll-Druck: Druck, auf den der jeweilige Kühlkreislauf geregelt wird
Ist-Druck: Im jeweiligen Kühlkreis aktuell gemessener Druck
Soll-Durchfluss: Durchfluss, auf den der jeweilige Kühlkreislauf geregelt wird
Ist-Durchfluss: Im jeweiligen Kühlkreis aktuell gemessener Durchfluss
T Korrekturfaktor: Durch eventuelle Toleranzen der Temperatursensoren kann hier ein (Gain) Korrekturfaktor hinterlegt werden. (Default ist dieser 1)
T Korrekturwert: Durch eventuelle Toleranzen der Temperatursensoren kann hier ein (Offset) Korrekturfaktor hinterlegt werden. (Default ist dieser 0)
Ausblasen kontinuierlich: Hier kann die Ausblasdauer in Sek. angegeben werden bei dem die Druckluft konstant die Kreisläufe durchströmt.
Ausblasen Pulsen: Hier kann die Dauer in Sek. angegeben werden in der die Druckluft gepulst die Kreisläufe durchströmt um eine noch bessere Reinigung zu erreichen (ca. 2sek. Pulse).
5.5Fehler- und Statuszustände
Not-Aus Extern: Interlock Harting Rückseite nicht gesteckt, Interlockschleife im gesamten System evtl offen.
Fehler Überdruck: Fehler löst aus, sobald die in der Konfiguration angegebene Schwelle überschritten wird.
Fehler Übertemp.: Fehler, Wasser- oder Heizstabtemperatur zu hoch
Füllstand <Min: Tankfüllstand zu gering
Füllstand Max: Maximum Tankfüllstand wurde erreicht
Fehler FU: Frequenzumrichter der Pumpe ist im Fehlerzustand
fb Heizstab: Feedback leuchtet, wenn Heizstab aktiviert ist.
Dichteprüfung i.O.: Dichteprüfung abgeschlossen und bestanden
Dichteprüfung läuft: Status leuchtet solange die Dichteprüfung aktiv ist
Temp. Heizstab: Gemessene Temperatur unmittelbar am Heizstab
Software Version: Zeigt die aktuelle LOGO PLC-Softwareversion an
5.6Wartungsinformationen
Je nach Kühlmedium lassen sich Grenzwerte für ph-Wert und Leitwert festlegen.
Sobald diese verletzt werden empfehlen wir den Tausch der Kühlflüssigkeit.
Die Filter sollten regelmäßig gereinigt werden. Dabei kann eine Kontrolle der Flüssigkeit auf Verfärbungen und Rückstände im Wasser durchgeführt werden.
Sobald Kühlleistung und Durchflüsse beeinträchtigt werden, empfehlen wir eine Spülung der Kreise und Erneuerung der Flüssigkeit.
Technische Daten
6.1Allgemeine Angaben
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Außenmaße (BxHxT) | 600mm x 445mm x 1000mm |
| Gewicht |
6.2Anschlusswerte
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Nennspannung | 400 VAC |
| Strom | 32 A |
| Phasen | 3 |
| Frequenz | 50 Hz |
| zulässige Abweichung von Nennspannung | 5 % |
| Max. mögliche Leistungsaufnahme | 22 kW |
| Druckluft | <= 6 bar |
6.3Betriebsbedingungen
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Umgebungstemperatur | 15-40 °C |
| relative Luftfeuchtigkeit | 30-70%, keine Kondensation |
| Aufstellung | in trockenen Innenräumen |
| Verschmutzungsgrad 1 | Es tritt nur trockene, nicht leitfähige Verschmutzung auf |
6.4Zweikreissystem
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Temperaturbereich | 10-70 °C |
| Nennkühlleistung | 15 kW bei delta T >= 10°C, Temperaturspreizung Hauswasser/Kühlkreis |
| Nennheizleistung über zwei Einschraubheizkörper | 12 kW |
| Spitzenkühlleistung für typische Maximalwerte | 150 kW bei Max. delta T <= 60°C, Hauswasser: 50l/min @ 10°C, Kühlkreis: 100l/min @ 70°C |
| Temperaturgradient bei Nennkühlleistung theoretisch | 5,4 °C/min |
| Tankinhalt | 40l |
| Kühlmedium | Wasser-Glykol-Gemische, VE-Wasser |
| Durchfluss je Kreis | max 50l/min Maximalwert abhängig von externen Rohrlängen und -durchmessern |
| Pumpendruck | <= 9 bar |
| Druckmessung je Kreis | 0-10 bar |
| ph- Wertmessung im Vorratstank optional | pH 0-14 |
| Leitwertmessung im Vorratstank optional | 0,04...1000 µS/cm |
| Rohranschluss Aggregatseitig | flachdichtend G 3/4" |
6.5Räumliche Grenzen
Luftein- und auslässe dürfen nicht blockiert werden. Abstände zu einer Wand oder einem ähnlich abschottenden Gegenstand zur Anlagenvor- oder Rückseite dürfen 80cm nicht unterschreiten. Die Deckbleche dürfen nicht durch Ablage von Papier oder anderen Gegenständen verdeckt werden.
6.6Typenschild Beispiel

Wartung und Reinigung
Allgemein:
Im Folgenden werden Hinweise zur Instandhaltung und Wartung der Testsysteme gegeben.
7.1Instandhaltung
- Bedienpersonal vor Beginn der Durchführung von Sonder- und Instandhaltungsarbeiten informieren.
- Ist das Prüfsystem bei Wartungs- und Reparaturarbeiten ausgeschaltet, muss es gegen unerwartetes Wiedereinschalten gesichert werden.
- Bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten gelöste Schraubverbindungen festziehen.
- Ist die Demontage von Sicherheitseinrichtungen erforderlich, hat unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten die Wiedermontage und Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen zu erfolgen.
- Instandhaltungstätigkeiten dürfen nur von hierfür geeignetem Personal durchgeführt werden.
- Bei Instandhaltungsarbeiten im Bereich der Steuerung EGB-gerechten (elektrostatisch gefährdete Baugruppen) Schutz tragen.
7.2Wartungsplan
In den nachstehenden Abschnitten sind die Wartungsarbeiten beschrieben, die für einen optimalen und störungsfreien Betrieb erforderlich sind.
Bei Fragen zu Wartungsarbeiten und -intervallen den Hersteller kontaktieren.
| Bauteil/Komponente/Aggregat | Tätigkeit | Ausführung | Intervall T | Intervall W | Intervall M | Intervall J |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zugänglichkeit zu allen Anlagenbereichen? | Kontrollieren -> Beseitigen | Sicht | x | |||
| Gesamte Anlage Schalter, Stecker, Verschraubungen | Kontrollieren auf Beschädigung | Sicht | x | |||
| Abdeckungen | Kontrollieren auf Vorhandensein und Beschädigung | Sicht | x | |||
| Fremdkörper/Gegenstände in der Anlage? | Kontrollieren -> Beseitigen | Sicht | x | |||
| Fremdkörper in Wasser | Überprüfen -> Ablassen, Spülen, Wassertausch | Prüfen | x | |||
| Kühlwasserstand | Kontrollieren -> Nachfüllen | Prüfen | x | |||
| Filter im Vorlauf | Kontrollieren -> Reinigen/tauschen | Prüfen | x |
7.2.1Fremdkörper im Vorratstank
Wasserzustand überprüfen:
- wenn vorhanden die Daten des ph- Wert Sensors und des Leitwertsensor überprüfen
- Sichtprüfung auf Verfärbung, Dreck und Algenbildung
Datensicherheit
IRS Systementwicklung GmbH möchte noch auf einige Punkte bezüglich der Datensicherheit hinweisen. Um bei PC-Ausfällen (wie Festplatten defekt oder Motherboard defekt) den Datenverlust zu vermeiden, und um eine möglichst schnelle Wiederherstellung eines neuen PCs zu ermöglichen, sind folgende Punkte vom Kunden zu beachten.
- Die Testsysteme sind standardmäßig nicht mit RAID-Systemen ausgestattet.
- Die Testpläne und sämtliche Konfigurationsdateien (TestStand Sequenzen, Framework, config und Ini-Files) sind auf einem Server zu kopieren, dessen Daten gesichert sind.
- Die Reportfiles sind auf einem Server zu kopieren, dessen Daten gesichert sind.
- Es sollten zu einem geeigneten Zeitpunkt Images vom Prüfrechner erstellt werden, um eine schnelle Neuinstallation eines neuen Rechners durchführen zu können.
- IRS Systementwicklung GmbH kann nur ein Image des Grundsystems bereitstellen, was keinerlei projektspezifischen Daten enthält!
- IRS Systementwicklung GmbH empfiehlt den Rechner des Testsystems an eine „Online USV“ anzuschließen, um Versorgungsspannungsunterbrechungen zu vermeiden. (z.B. Stromausfälle, Ausschalten des Testers, ohne den Computer herunterzufahren, Störung durch Schweißgeräte) Dies kann zu Datenverlust führen.
Kalibrierung
Allgemein: Grundsätzlich sind alle PowerSupplies der regelmäßigen Kalibrierung zu unterziehen.
Anschlüsse IRS ICEcube PRO

10.1Steckerbeschreibung
Harting Q4/2 Versorgung

| Pin | Beschreibung |
|---|---|
| 1 | L1 |
| 2 | L2 |
| 3 | L3 |
| 4 | N |
| Schutzleiter (Erdungssymbol) | PE |
Harting Q12 Safety

| Pin | Signal | Beschreibung |
|---|---|---|
| 1 | Not-Aus extern | Anschluss externer potentialfreier Kontakt |
| 2 | Not-Aus extern | Anschluss externer potentialfreier Kontakt |
| 3 | interner Sammelfehler | interner potentialfreier Kontakt |
| 4 | interner Sammelfehler | interner potentialfreier Kontakt |
| 5 | Reserve | |
| 6 | Reserve | |
| 7 | Reserve | |
| 8 | Reserve | |
| 9 | Reserve | |
| 10 | Reserve | |
| 11 | Reserve | |
| 12 | Reserve |
LOGO!
11.1Bildschirme Touchpad
11.1.1Home

Im linken Bereich Aggregat sind folgende Funktionen verfügbar:
- die Freigabe wird über den grauen Button erteilt, sobald diese erteilt wurde leuchtet die grüne Anzeige
- der Reset muss gedrückt werden, wenn die blaue Anzeige daneben blinkt um Fehler zu quittieren
- beim Auto Fill wird nach dem Ausblasen beider Kühlkreisläufe überprüft, ob der Füllstand noch bei Maximum steht. Wenn nicht, wird über ein Ventil der Kreis zum Nachfüllen geöffnet und somit der Füllstand automatisch auf dem korrekten Niveau gehalten
Des Weiteren sind folgende Statusanzeigen verfügbar:
- Befüllen aktiv
- Alles OK
- ph- Wertmessung (Nur bei IRS ICEcube PRO+)
- Leitwertmessung (Nur bei IRS ICEcube PRO+)
Mit der Soll- Temperatur wird die gewünschte Kühlwasser Temperatur vorgegeben, mit der der Prüfling temperiert werden soll. Die Wassertemperatur des Hauswasseranschlusses muss eingegeben werden.
In den Bereichen Kühlkreis 1 und Kühlkreis 2 sind folgende Funktionen verfügbar:
- aktivieren der Pumpe mit dem Button Pumpe
- ausblasen des Kühlwassers mit dem Button Ausblasen
- Dichteprüfung des Prüflingskreises mit dem Button Dichteprüfung
Des Weiteren sind folgende Statusanzeigen verfügbar:
- Ist-Temperatur: gemessene Temperatur des Vorlaufs
- Ist-Durchfluss: gemessener Durchfluss
- Druck: gemessener Druck
- Anzeige Kreislauf befüllt
11.1.2Konfiguration

Im linken Bereich Konfiguration sind folgende Funktionen verfügbar:
- den Button Kreise gekoppelt anwählen, wenn diese miteinander verbunden sind
- Mit dem Drehschalter Pumpe regelt auf wird zwischen Druck- oder Durchflussgeregeltem Betrieb umgeschaltet
Des Weiteren sind folgende Statusanzeigen verfügbar:
Die Soll- Temperatur des Prüflings wird hier manuell angegeben (10-70°C).
In den Bereichen Kühlkreislauf 1 und Kühlkreislauf 2 sind folgende Funktionen verfügbar:
- Einstellen des Soll- Druck (0-9bar)
- Einstellen des Soll- Durchfluss (0-50l/min)
- Einstellen des T-Korrekturfaktor
- Einstellen des T-Korrekturwert (Offset Temperatursensor)
- Einstellen der Ausblasdauer kontinuierlich
- Einstellen der Ausblasdauer Pulsen
Des Weiteren sind folgende Statusanzeigen verfügbar:
- Ist-Temperatur
- Ist-Durchfluss
- Druck
- Leuchte Kreislauf befüllt
11.1.3Status und Error Log

Hier sind die verschiedenen Fehleranzeigen aufgelistet, ein Fehler liegt vor, wenn diese rot leuchten. Die Fehlerbehebung wird in Fehlerbehebung beschrieben.
Mit dem grauen Button Dichteprüfung KK wird eine Druckprüfung der Kühlwasserkreisläufe durchgeführt. Hierbei wird der Kreis mit Druckluft beaufschlagt und der Druckabfall gemessen, somit können Rückschlüsse auf korrekte und dichte Leitungen / Prüflinge geschlossen werden. Die darunter liegenden grünen und gelben Leuchten zeigen den Status an.
Im unteren Teil sind die Softwareversion und der Status inkl. der Heizstabtemperaturen ersichtlich.
11.1.4Schaltzähler

Hier werden die Schaltspiele der Magnetventile Q1- Q11 für Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen erfasst und angezeigt.
11.2Fehlerbehebung
Not-Aus Extern:
Sicherstellen, dass die Anlage sicher wieder eingeschaltet werden kann, Not Aus entriegeln und das Kühlaggregat auf dem Bildschirm erst resetten und dann wieder freigeben.
Füllstand < Min:
Auffüllen des Kühlwassers bis Maximum über den dafür bestimmten Anschluss am Kühlaggregat.
Füllstand über Max:
Ablassen des Kühlwassers über einen der beiden Kühlkreisläufe. Anschließen eines Schlauchs an den Vorlauf vom KK1 oder KK2 und diesen in einen Auffangbehälter geben. Einschalten der jeweiligen Pumpe, um das Kühlmittel aus dem Tank zu fördern.
Überdruck Kühlkreis 1 und 2:
Pumpen stoppen. Die Schläuche auf Knicke prüfen. Sicherstellen, dass kein Objekt auf den Schläuchen steht, bzw. den Durchfluss unterbricht oder beeinträchtigt. Bei druckgeregelter Pumpensteuerung den Solldruck verringern.
Übertemperatur Heizstab 1 und 2:
Heizstäbe deaktivieren. Solltemperatur im Tank verringern.
Frequenzumrichter 1 und 2:
IRS ICEcube ausschalten.
11.3LOGO! ModBus TCP Mapping
| E/A | Bausteintyp (LOGO) | Bezeichnung | Adresse | IEC type | Kategorie | Offset S7 | Info |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| E VB-0-0 | NI | Reset Safety | 1 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-0-2 | NI | Ausblasen KK1 | 3 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-0-3 | NI | Ausblasen KK2 | 4 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-0-4 | NI | Ausblasen Reserve KK1 | 5 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-0-5 | NI | Ausblasen Reserve KK1 | 6 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-0-6 | NI | Auto fill aktivieren | 7 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-0-7 | NI | Freigabe | 8 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-1-0 | NI | Anforderung Pumpe KK1 | 9 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-1-1 | NI | Anforderung Pumpe KK2 | 10 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-1-2 | NI | Dichteprüfung KK1 | 11 | coil | write | 0 | Flanke |
| E VB-1-3 | NI | Dichteprüfung KK2 | 12 | coil | write | 0 | Flanke |
| A VB-10-0 | NQ | blinkt, wenn Safety Fehler | 81 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-10-1 | NQ | Freigabe aktiv | 82 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-10-2 | NQ | Befüllvorgang aktiv | 83 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-10-3 | NQ | Ausblasen KK1 aktiv | 84 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-10-4 | NQ | Ausblasen KK2 aktiv | 85 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-10-5 | NQ | Pumpe KK1 aktiv | 86 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-10-6 | NQ | Pumpe KK2 aktiv | 87 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-10-7 | NQ | NotAus extern | 88 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-11-0 | NQ | Füllstand Min | 89 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-11-1 | NQ | Füllstand Max | 90 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-11-2 | NQ | KK1 befüllt | 91 | coil | read | 0 | Feedback |
| A VB-11-3 | NQ | KK2 befüllt | 92 | coil | read | 0 | Feedback |
| M1 | M | Pumpe KK1 | 8257 | coil | read | 0 | Status Pumpe angefordert |
| M2 | M | Pumpe KK2 | 8258 | coil | read | 0 | Status Pumpe angefordert |
| M3 | M | Ausblasen KK1 aktiv | 8259 | coil | read | 0 | Status |
| M4 | M | Ausblasen KK2 aktiv | 8260 | coil | read | 0 | Status |
| M5 | M | Ausblasen Reverse KK1 aktiv | 8261 | coil | read | 0 | Status |
| M6 | M | Ausblasen Reverse KK2 aktiv | 8262 | coil | read | 0 | Status |
| M7 | M | Safety All OK | 8263 | coil | read | 0 | Status |
| M9 | M | KK1 befüllt | 8265 | coil | read | 0 | Status |
| M10 | M | KK2 befüllt | 8266 | coil | read | 0 | Status |
| M11 | M | NotAus extern | 8267 | coil | read | 0 | Status |
| M12 | M | Freigabe | 8268 | coil | read | 0 | Status |
| M13 | M | Auto Fill aktiv | 8269 | coil | read | 0 | Status |
| M15 | M | Füllstand Min. | 8271 | coil | read | 0 | Status |
| M16 | M | Füllstand Max. | 8272 | coil | read | 0 | Status |
| M18 | M | fb Heizstab 1 | 8274 | coil | read | 0 | Feedback |
| M19 | M | fb Heizstab 2 | 8275 | coil | read | 0 | Feedback |
| M20 | M | Dichtheitsprüfung KK1 läuft | 8276 | coil | read | 0 | Status |
| M21 | M | Dichtheitsprüfung KK2 läuft | 8277 | coil | read | 0 | Status |
| M22 | M | Dichtheitsprüfung KK1 i.O. | 8278 | coil | read | 0 | Feedback |
| M23 | M | Dichtheitsprüfung KK2 i.O. | 8279 | coil | read | 0 | Feedback |
| M32 | M | Durchflussregelung high, Druckregelung low | 8288 | coil | write | 0 | ON/OFF (high/low) |
| M33 | M | Fehler Kreise gekoppelt | 8289 | coil | write | 0 | Error |
| M37 | M | Fehler Übertemperatur Heizstab 1 | 8293 | coil | read | 0 | Error |
| M38 | M | Fehler Übertemperatur Heizstab 2 | 8294 | coil | read | 0 | Error |
| M39 | M | Fehler FU1 | 8295 | coil | read | 0 | Error |
| M40 | M | Fehler FU 2 | 8296 | coil | read | 0 | Error |
| M41 | M | Fehler Überdruck KK1 | 8297 | coil | read | 0 | Error |
| M42 | M | Fehler Überdruck KK2 | 8298 | coil | read | 0 | Error |
| AM1 | AM | Ist Temp KK1 Vorlauf | 529 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM2 | AM | Ist Temp KK2 Vorlauf | 530 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM3 | AM | Ist Fluss KK1 | 531 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM4 | AM | Ist Fluss KK2 | 532 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM5 | AM | Ist Druck KK1 | 533 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM6 | AM | Ist Druck KK2 | 534 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM7 | AM | ph-Wert | 535 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM8 | AM | Leitwert | 536 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM9 | AM | Temp Heizstab 1 | 537 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM10 | AM | Temp Heizstab 2 | 538 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM11 | AM | Verriegelung Heizstäbe; AM11=0 Regelung aktiv; AM11=1 Heizstab 1 deaktiviert; AM11=2 Heizstab 2 deaktiviert; AM11=3 beide Heizstäbe sind deaktiviert | 539 | holding register | read | 40000 | Read Int |
| AM14 | AM | Softwareversion LOGO | 542 | holding register | read | 40000 | Status |
| AM27 | AM | Ausblasdauer in s (default 5s manuell <1) | 555 | holding register | read/write | 40000 | Set/Read Int |
| AM28 | AM | Pulsdauer in s (default 5s manuell <1) | 556 | holding register | read/write | 40000 | Set/Read Int |
| AM29 | AM | Schwellwert Überdruck (default 2,7bar) | 557 | holding register | read/write | 40000 | Set/Read Int |
| AM30 | AM | Korrekturfaktor Temp KK1 | 568 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM31 | AM | Korrekturfaktor Temp KK1 | 569 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM32 | AM | Korrekturfaktor Temp KK2 | 570 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM33 | AM | Korrekturfaktor Temp KK2 | 571 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM34 | AM | Soll Temp | 572 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM35 | AM | Soll Fluss KK1 | 573 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM36 | AM | Soll Fluss KK2 | 574 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM37 | AM | Soll Druck KK1 | 575 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM38 | AM | Soll Druck KK2 | 576 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| AM42 | AM | Hauswassertemperatur | 580 | holding register | write | 40000 | Set Int |
| I3 | I | Hilfskontakt Heizstab 1 | 3 | Dig. Eingang | read | 10000 | Feedback |
| I4 | I | Hilfskontakt Heizstab 2 | 4 | Dig. Eingang | read | 10000 | Feedback |
Kühlkreislauf
12.1Anschließen des Kühlkreises
Verschlauchung des zu temperierenden Objekts an Vor- und Rücklauf des jeweiligen Kühlkreislaufs anschließen.
12.2Kühlkreise koppeln
Bei großem Wasserbedarf können beide Vorläufe und Rückläufe parallel gekoppelt werden.
12.3Auffüllen des Kühlwassers
Behälter mit Kühlmedium erhöht aufstellen und an den dafür vorgesehenen Anschluss zum Nachfüllen des Kühlwassers anschließen.
12.4Ablassen des Kühlwassers
Ablassen des Kühlwassers über einen der beiden Kühlkreisläufe. Anschließen eines Schlauchs an den Vorlauf vom KK1 oder KK2 und diesen in einen Auffangbehälter geben. Einschalten der jeweiligen Pumpe, um das Kühlmittel aus dem Tank zu fördern.
12.5Austausch des ph-Sensors

- Tank entleeren
- Stecker abziehen
- Entnehmen des Sensors
12.5.1Kalibrieren des ph-Sensors
- Kalibriermenü CAL auswählen, Kalibrierung mit CAL starten
- Einstellen des pH-Wert des Puffers ZERO mit den Pfeiltasten
- Eintauchen des Sensors in den Testbehälter 1 mit der Pufferlösung (z.B. pH7), Sensor dabei leicht bewegen
- starten der Kalibrierung mit CAL, wenn
CAL= ACCEPTim Display angezeigt wird und der angezeigte mV- Wert stabil ist, dann den Wert mit CAL übernehmen - Sensor aus der Pufferlösung entnehmen und gründlich mit Wasser spülen und anschließend trocken tupfen
- Einstellen des pH-Wert des Puffers SLOPE mit den Pfeiltasten
- Eintauchen des Sensors in den Testbehälter 2 mit der Pufferlösung (z.B. pH4), Sensor dabei leicht bewegen
- starten der Kalibrierung mit CAL, wenn
CAL= ACCEPTim Display angezeigt wird und der angezeigte mV- Wert stabil ist, dann den Wert mit CAL übernehmen - Ermittelte Werte für Nullpunkt und Steilheit werden angezeigt, wenn die Werte für ZERO und SLOPE beide in Ordnung sind wird die Kalibrierung als erfolgreich gespeichert. Falls das Ergebnis der Kalibrierung außerhalb der Toleranzgrenzen liegt erscheint eine Fehlermeldung
ERR - Weiter mit CAL um das Ergebnis zu bestätigen und die Kalibrierung zu beenden (gegebenenfalls auch erfolglos)