Zum Inhalt springen
Dokumentation · IRS ICEcube PRO

IRS ICEcube PRO

Das Medientemperiergerät ist ein leistungsstarkes, flexibel einsetzbares Temperiergerät zur präzisen Temperierung von leistungselektronischen Baugruppen. Es bietet zwei unabhängig geregelte Kühlkreise und ist für anspruchsvolle Prüfstandsanwendungen konzipiert.

IRS ICEcube PRO+, Vorderseite mit Touchdisplay und Hauptschalter

Kapitel 1

Allgemeine Daten

1.1Angaben zur Betriebsanleitung

Diese Anleitung ermöglicht den sicheren Umgang mit IRS ICEcube PRO/PRO+. Die Anleitung ist Bestandteil der Prüfanlage und muss in unmittelbarer Nähe der Anlage für das Personal jederzeit zugänglich aufbewahrt werden. Das Personal muss diese Anleitung vor Beginn aller Arbeiten sorgfältig durchgelesen und verstanden haben. Grundvoraussetzung für sicheres Arbeiten ist die Einhaltung aller angegebenen Sicherheitshinweise und Handlungsanweisungen in dieser Anleitung.

  • Darüber hinaus gelten die örtlichen Unfallverhütungsvorschriften und allgemeine Sicherheitsbestimmungen für den Einsatzbereich des Geräts.
  • Abbildungen in dieser Anleitung dienen dem grundsätzlichen Verständnis und können von der tatsächlichen Ausführung des Geräts abweichen.
  • Neben dieser Anleitung gelten zusätzlich die Bedienungsanleitungen der verbauten Komponenten.
  • Das Befolgen der Anweisungen in dieser Betriebsanleitung hilft Gefahren zu vermeiden und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer des Geräts zu erhöhen.
  • Für Schäden an Personen, Tieren oder Sachen sowie am Prüfsystem selbst, die aufgrund des unsachgemäßen Betriebes des Gerätes und/oder der Missachtung der Bestimmungen dieser Gebrauchsanweisung entstehen, übernimmt die IRS Systementwicklung GmbH keine Haftung.

1.2Symbolerklärung

1.3Haftungsausschluss

Alle Angaben und Hinweise in dieser Anleitung wurden unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Vorschriften, des Stands der Technik sowie unserer langjährigen Erkenntnisse und Erfahrungen zusammengestellt. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund:

  • Nichtbeachtung der Anleitung
  • Nichtbestimmungsgemäßer Verwendung
  • Einsatz von nicht ausgebildetem Personal
  • Eigenmächtiger Umbauten
  • Technischer Veränderungen
  • Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile
  • Vandalismus

Der tatsächliche Lieferumfang kann bei Sonderausführungen, der Inanspruchnahme zusätzlicher Bestelloptionen oder aufgrund neuester technischer Änderungen von den hier beschriebenen Erläuterungen und Darstellungen abweichen.

Es gelten die im Liefervertrag vereinbarten Verpflichtungen, die allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Lieferbedingungen des Herstellers und die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen gesetzlichen Regelungen.

Technische Änderungen im Rahmen der Verbesserung der Gebrauchseigenschaften und der Weiterentwicklung behalten wir uns vor.

1.4Bestimmungsgemäße Verwendung

Der IRS ICEcube Pro wurde ausschließlich für den hier beschriebenen Verwendungszweck konzipiert und konstruiert:

Hochleistungskühlaggregat für Prüfstände und Leistungselektronik

Kapitel 2

Ersatzteile

Ersatzteile können über IRS Systementwicklung GmbH oder direkt beim Hersteller der jeweiligen Komponente bezogen werden. Für diese Geräte empfiehlt IRS Systementwicklung GmbH jeweils vor Ort entsprechende Wartungsverträge bezüglich Ersatzteilhaltung und Kalibrierung abzuschließen.

  • Grundsätzlich empfiehlt IRS Systementwicklung GmbH für alle Komponenten des Testsystems Ersatzteile bereit zu halten.
  • Die Ersatzteilhaltung hat der Kunde in Eigenverantwortung zu definieren und zu organisieren.
Kapitel 3

Sicherheit

Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über alle wichtigen Sicherheitsaspekte für einen optimalen Schutz des Personals sowie für den sicheren und störungsfreien Betrieb.

Die Nichtbeachtung der in dieser Anleitung aufgeführten Handlungsanweisungen und Sicherheitshinweise kann zu erheblichen Gefährdungen führen.

Für Schäden, die aufgrund der Missachtung der Bestimmungen dieser Betriebsanleitung entstehen, übernimmt die IRS Systementwicklung GmbH keine Haftung.

3.1Verantwortung des Betreibers

Die Prüfanlage wird im gewerblichen Bereich eingesetzt. Der Betreiber des Geräts unterliegt daher den gesetzlichen Pflichten zur Arbeitssicherheit.

Neben den Arbeitssicherheitshinweisen in dieser Betriebsanleitung müssen die für den Einsatzbereich des Gerätes gültigen Sicherheits-, Unfallverhütungs- und Umweltschutzvorschriften eingehalten werden. Dabei gilt insbesondere:

Der Betreiber muss sich über die geltenden Arbeitsschutzbestimmungen informieren und in einer Gefährdungsbeurteilung zusätzlich Gefahren ermitteln, die sich durch die speziellen Arbeitsbedingungen am Einsatzort des Gerätes ergeben. Diese muss er in Form von Betriebsanweisungen für den Betrieb des Gerätes umsetzen.

  • Der Betreiber muss die Zuständigkeiten für Installation, Bedienung, Wartung und Reinigung eindeutig regeln und festlegen.
  • Der Betreiber ist verantwortlich, dass nur geschultes Personal direkt oder indirekt an der Anlage arbeiten darf, zudem muss das Personal die Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. Darüber hinaus muss er das Personal in regelmäßigen Abständen unterweisen und über die Gefahren informieren.
  • Arbeitsanweisungen sind seitens des Betreibers zu erstellen.
  • Der Betreiber muss dem Personal die erforderliche Schutzausrüstung bereitstellen.
  • Der Betreiber ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass die vom Hersteller mitgelieferten Schlüssel separat von dem Testsystem aufbewahrt werden. Es muss sichergestellt werden, dass unbefugte und nicht qualifizierte Personen keinen Zugriff auf diese haben.
  • Der Betreiber muss insbesondere sicherstellen, dass die Prüfanlage nur für den vorgesehenen Anwendungsfall verwendet wird.
  • Die Bedienungsanleitung muss stets in einem leserlichen Zustand und vollständig am Einsatzort der Prüfanlage zur Verfügung stehen.
  • Alle an der Maschine angebrachten Sicherheits- und Warnhinweise dürfen nicht entfernt werden und müssen leserlich sein.
  • Weiterhin ist der Betreiber dafür verantwortlich, dass das Gerät stets in technisch einwandfreiem Zustand ist, daher gilt Folgendes:
    • Der Betreiber muss dafür sorgen, dass die in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Wartungsintervalle eingehalten werden.
    • Der Betreiber muss alle Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf Funktionsfähigkeit und Vollständigkeit überprüfen lassen.

3.2Personalanforderungen

Personal nach DGUV Vorschrift 3

Anlagenverantwortlicher ist eine Person, die beauftragt ist, die unmittelbare Verantwortung für den Betrieb der elektrischen Anlage zu tragen. Erforderlichenfalls kann diese Verantwortung teilweise auf andere Personen übertragen werden.

Elektrofachkraft ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.

Elektrisch unterwiesene Person ist, wer durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt sowie über die notwendigen Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen belehrt wurde.

3.3Sicherheitsregeln

3.4Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung

Eine andere als die unter „Bestimmungsgemäße Verwendung“ festgelegte oder über diese hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.

Ansprüche jeglicher Art wegen Schäden aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung sind ausgeschlossen. Für alle Schäden bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung haftet allein der Betreiber.

3.5Persönliche Schutzausrüstung

Bei der Arbeit ist das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung erforderlich, um die Gesundheitsgefahren zu minimieren.

  • Die für die jeweilige Arbeit notwendige Schutzausrüstung während der Arbeit stets tragen.
  • Im Arbeitsbereich angebrachte Hinweise zur persönlichen Schutzausrüstung befolgen.

3.6Besondere Gefahren

Die hier aufgeführten Sicherheitshinweise und die Warnhinweise in den weiteren Kapiteln dieser Anleitung beachten, um Gesundheitsgefahren zu reduzieren und gefährliche Situationen zu vermeiden.

3.7Verhalten im Gefahrenfall und bei Unfällen

Vorbeugende Maßnahmen

  • Stets auf Unfälle oder Feuer vorbereitet sein.
  • Erste-Hilfe-Einrichtungen (Verbandskasten, Decken usw.) und Feuerlöscher griffbereit aufbewahren.
  • Personal mit Unfallmelde-, Erste-Hilfe- und Rettungseinrichtungen vertraut machen.
  • Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge freihalten.

Maßnahmen bei Unfällen

  • Not-Halt sofort auslösen.
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten.
  • Personen aus der Gefahrenzone bergen.
  • Verantwortlichen am Einsatzort informieren.
  • Rettungsdienst alarmieren.
  • Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge frei machen.

3.8Allgemeine Warnung vor Restrisiken

Das Prüfsystem ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln aufgebaut. Dennoch können im Umgang mit dem Prüfsystem Risiken für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter entstehen. Insbesondere Störungen oder Betriebszustände, die die Sicherheit der Anwender beeinträchtigen können, erzwingen das Stillsetzen der Vorrichtung (Hauptschalter). In diesem Fall ist eine sachgerechte Wiederherstellung des bestimmungsgemäßen Zustandes erforderlich (z.B. durch Instandhaltung).

3.9Allgemeine Beschilderung der Prüfanlage

Allgemeine Hinweise zur Beschilderung der Prüfanlage:

3.10Sicherheitshinweise IRS ICEcube PRO

Warnzeichen: Warnung vor elektrischer Spannung

Warnschild: Vor Öffnen des Gerätes Netzstecker ziehen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch)

Warnzeichen: Warnung vor heißer Oberfläche

Warnzeichen und Gebotszeichen: Betriebsanleitung lesen

Vorne:

Vorderseite des IRS ICEcube mit Warnschildern am Hauptschalter

Hinten:

Rückseite des IRS ICEcube mit Anschlüssen und Warnzeichen

Seiten:

Seitenansicht des IRS ICEcube mit Warnschildern

Tank:

Tank des IRS ICEcube mit Warnzeichen

Heizstab 1:

Heizstab 1 im IRS ICEcube mit Warnzeichen

Heizstab 2:

Heizstab 2 im IRS ICEcube mit Warnzeichen

Kapitel 4

Transport/Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme/Entsorgung

  • Nur geschultes oder unterwiesenes Personal einsetzen. Gesetzlich zulässiges Mindestalter beachten.
  • Sicherstellen, dass nur dazu beauftragtes Personal am Prüfsystem tätig wird.
  • Verantwortung der Inbetriebnehmer festlegen und das Ablehnen sicherheitswidriger Anweisungen Dritter ermöglichen.
  • Zu schulendes, anzulernendes, einzuweisendes oder im Rahmen einer allgemeinen Ausbildung befindliches Personal nur unter ständiger Aufsicht einer erfahrenen Person an dem Prüfsystem tätig werden lassen.
  • Sonstige zutreffende Vorschriften beachten.

4.1Transport

  • Bei Verladearbeiten nur geprüfte Hebezeuge und Lastaufnahmeeinrichtungen mit ausreichender Tragkraft einsetzen.
  • Sachkundiges Personal für den Hebevorgang bestimmen und einsetzen.
  • Nur geeignete Transportfahrzeuge und Flurfördermittel mit ausreichender Tragkraft verwenden.
  • Vorrichtung zuverlässig sichern bzw. verpacken.
  • Für Transportzwecke abzubauende Teile vor Inbetriebnahme sorgfältig wieder montieren.
  • Vor dem Transport des Temperiersystems von der Energiezufuhr trennen (elektrisch).

4.2Inbetriebnahme

  • Die Netzspannung muss mit der Angabe auf dem Typenschild übereinstimmen.
  • Die Absicherung muss ausreichend sein.
  • Es dürfen keine größeren Spannungsschwankungen oder Netzstörungen auftreten. Für diesen Fall sind die Temperiersysteme mit unterbrechungsfreien Spannungsversorgungen auszustatten.

4.3Außerbetriebnahme/Lagerung

  • Bei einer längeren Lagerung des Prüfsystems wird empfohlen, den Vorratstank des Temperiergerätes zu entleeren. Siehe hierzu Ablassen des Kühlwassers.
  • Die optional verbaute pH-Messelektrode ist aus dem Tank auszubauen und in einem dafür vorgesehenen Behälter mit Pufferlösung zu lagern.
  • Es ist auf ausreichenden Korrosionsschutz zu achten.
  • Bei Wiederinbetriebnahme ist entsprechend der Inbetriebnahmevorschriften zu verfahren.

4.4Demontage/Entsorgung

Die Anlage darf nur von qualifiziertem Fachpersonal oder einem Fachunternehmen entsorgt werden. Die Entsorgung der Anlage richtet sich nach den örtlichen Entsorgungsvorschriften, sowie den im Anwenderland gegebenen Umweltschutzgesetzen. Hat die Anlage das Ende ihres Lebenszyklus erreicht, ist bei deren Abbau für eine sichere und sachgerechte Entsorgung insbesondere der für die Umwelt schädlichen Teile oder Stoffe zu sorgen.

Dazu gehören u.a.:

  • Kunststoffe
  • Batterien
  • Metalle
  • Elektronikteile
Kapitel 5

Funktionsbeschreibung

5.1Einschalten und Login

Nach dem Herstellen der Spannungsversorgung durch den Hauptschalter an der Vorderseite fährt der ICEcube hoch und es kann sich über den Webserver oder das Display verbunden werden.

Es gibt 2 Login Möglichkeiten: (Default IP-Adresse: 192.168.222.91)

Web User, (Passwort: IRSice): Bei diesem Zugang sind Schreib- und Leserechte aktiv. Der ICEcube kann über das Touchdisplay oder den Webserver vollständig bedient werden.

Web Guest, (Passwort: guest): Hier sind nur Leserechte aktiv. Der Gastzugang verhindert ungewolltes Bedienen bei automatisierten Abläufen. Hier können nur die Parameter visuell gesichtet werden und bietet Einblicke auf die Status- und Errorbits.

5.2Bedienung des ICEcube

Der ICEcube kann über Modbus-TCP ferngesteuert werden oder er wird über die Webserveroberfläche bzw. das Touchdisplay gesteuert.

Hierbei gilt folgendes:

Graue Taster: dies sind Bedienfelder, bei denen Aktionen ausgeführt werden. Bei fast allen Aktionen wird die Freigabe vorausgesetzt und sie sind bei bestimmten Fehlerzuständen verriegelt.

Grüne und Gelbe Leuchten: Statusleuchten, bei denen ersichtlich ist, welche Funktion im Moment aktiviert ist

Blaue Leuchte: Infoleuchte, blinkt, wenn eine Aktion ausgeführt werden muss (z.B. Reset) oder nur als allgemeine Meldung, wenn alles bereit ist.

Rote Leuchte: Errorleuchte, leuchtet wenn Fehlerzustände vorliegen. Nach der Fehlerbehebung muss der Reset Button betätigt werden.

5.3Hauptseite

Freigabe: Mit Freigabe wird ein globales Enable bit gesetzt, bei dem sämtliche Funktionen freigegeben werden. Es kann auch als Not-Stop Funktion verwendet werden. Ob Freigabe aktiv ist, wird mit der nebenstehenden grünen Leuchte visualisiert

Reset: Mit Reset können behobene Fehler zurückgesetzt werden. Die Statusleuchte gibt Meldung ob ein Reset aussteht.

Auto Fill: Mit dieser Funktion wird das automatische Befüllen aktiviert, hierbei wird nach jedem Ausblasen des Prüflingskreises kontrolliert, ob der Füllstand wieder beim Maximum liegt. Wenn sich eine Abweichung zeigt öffnet sich das Befüllventil und Wasser kann nachgefüllt werden. Das Befüllen wird unterbrochen, wenn der IceCube wieder in Betrieb ist oder der Maximum Füllstand erreicht ist.

Soll-Temp. DUT: Hier wird der Sollwert für die Kühlwassertemperatur, mit dem der Prüfling temperiert werden soll gesetzt. Auf diese Vorlauftemperatur wird der Prüflingskühlkreislauf anschließend geregelt.

Wassertemp. Haus: Zur Regleroptimierung soll hier die externe Hauswassertemperatur angegeben werden.

pH-Wert und Leitwert: Gibt Rückschlüsse auf den Zustand des Kühlwassers im Tank.

Ist-Temperatur, Ist-Durchfluss, Druck: Messwerte der jeweiligen Prüflingskreisläufe.

Pumpe: Aktiviert Kühlwasserpumpe

Ausblasen: Kühlkreislauf wird mit Druckluft gereinigt, sodass beim Prüflingstausch nur noch eine geringe Menge Restwasser austritt.

Dichteprüfung Der jeweilige Kühlkreislauf wird mit Druckluft beaufschlagt. Die Überwachung des Druckabfalls lässt Rückschlüsse auf fehlerhafte Verbindungen oder Leckagen schließen.

Symbole Visualisieren die Aktivität der Aktionen

Kreislauf befüllt Zeigt auf wenn die Prüflingskreisläufe mit Wasser befüllt sind.

5.4Konfiguration

Kreise Koppeln: Bei Anforderungen mit großer Kühlleistung bzw. hohen Durchflüssen können optional die beiden Kühlkreisläufe parallel gekoppelt werden. Für eine störungsfreie Regelung muss der gelbe Button „Kreise gekoppelt“ aktiviert werden.

Schalter „Pumpe regelt auf“: Durchfluss, Druck Hier wird ausgewählt, ob der ICEcube auf einen Solldruck einregelt oder auf einen gewünschten Durchfluss. Diese Funktion beeinflusst immer beide Kühlkreisläufe.

Soll-Temperatur: Hier wird wie auch auf der HomePage der Sollwert für die Kühlwassertemperatur, mit dem der Prüfling temperiert werden soll gesetzt. Auf diese Vorlauftemperatur der Prüflingskühlkreisläufe wird anschließend geregelt.

Überdruck Schwellwert: Da die Pumpen bis zu 9bar Druck liefern können, kann zum Schutz empfindlicher Prüflinge der Druck begrenzt werden. Bei Überschreiten dieser Schwelle schaltet der ICEcube ab.

Soll-Druck: Druck, auf den der jeweilige Kühlkreislauf geregelt wird

Ist-Druck: Im jeweiligen Kühlkreis aktuell gemessener Druck

Soll-Durchfluss: Durchfluss, auf den der jeweilige Kühlkreislauf geregelt wird

Ist-Durchfluss: Im jeweiligen Kühlkreis aktuell gemessener Durchfluss

T Korrekturfaktor: Durch eventuelle Toleranzen der Temperatursensoren kann hier ein (Gain) Korrekturfaktor hinterlegt werden. (Default ist dieser 1)

T Korrekturwert: Durch eventuelle Toleranzen der Temperatursensoren kann hier ein (Offset) Korrekturfaktor hinterlegt werden. (Default ist dieser 0)

Ausblasen kontinuierlich: Hier kann die Ausblasdauer in Sek. angegeben werden bei dem die Druckluft konstant die Kreisläufe durchströmt.

Ausblasen Pulsen: Hier kann die Dauer in Sek. angegeben werden in der die Druckluft gepulst die Kreisläufe durchströmt um eine noch bessere Reinigung zu erreichen (ca. 2sek. Pulse).

5.5Fehler- und Statuszustände

Not-Aus Extern: Interlock Harting Rückseite nicht gesteckt, Interlockschleife im gesamten System evtl offen.

Fehler Überdruck: Fehler löst aus, sobald die in der Konfiguration angegebene Schwelle überschritten wird.

Fehler Übertemp.: Fehler, Wasser- oder Heizstabtemperatur zu hoch

Füllstand <Min: Tankfüllstand zu gering

Füllstand Max: Maximum Tankfüllstand wurde erreicht

Fehler FU: Frequenzumrichter der Pumpe ist im Fehlerzustand

fb Heizstab: Feedback leuchtet, wenn Heizstab aktiviert ist.

Dichteprüfung i.O.: Dichteprüfung abgeschlossen und bestanden

Dichteprüfung läuft: Status leuchtet solange die Dichteprüfung aktiv ist

Temp. Heizstab: Gemessene Temperatur unmittelbar am Heizstab

Software Version: Zeigt die aktuelle LOGO PLC-Softwareversion an

5.6Wartungsinformationen

Je nach Kühlmedium lassen sich Grenzwerte für ph-Wert und Leitwert festlegen.

Sobald diese verletzt werden empfehlen wir den Tausch der Kühlflüssigkeit.

Die Filter sollten regelmäßig gereinigt werden. Dabei kann eine Kontrolle der Flüssigkeit auf Verfärbungen und Rückstände im Wasser durchgeführt werden.

Sobald Kühlleistung und Durchflüsse beeinträchtigt werden, empfehlen wir eine Spülung der Kreise und Erneuerung der Flüssigkeit.

Kapitel 6

Technische Daten

6.1Allgemeine Angaben

AngabeWert
Außenmaße (BxHxT)600mm x 445mm x 1000mm
Gewicht

6.2Anschlusswerte

AngabeWert
Nennspannung400 VAC
Strom32 A
Phasen3
Frequenz50 Hz
zulässige Abweichung von Nennspannung5 %
Max. mögliche Leistungsaufnahme22 kW
Druckluft<= 6 bar

6.3Betriebsbedingungen

AngabeWert
Umgebungstemperatur15-40 °C
relative Luftfeuchtigkeit30-70%, keine Kondensation
Aufstellungin trockenen Innenräumen
Verschmutzungsgrad 1Es tritt nur trockene, nicht leitfähige Verschmutzung auf

6.4Zweikreissystem

AngabeWert
Temperaturbereich10-70 °C
Nennkühlleistung15 kW bei delta T >= 10°C, Temperaturspreizung Hauswasser/Kühlkreis
Nennheizleistung über zwei Einschraubheizkörper12 kW
Spitzenkühlleistung für typische Maximalwerte150 kW bei Max. delta T <= 60°C, Hauswasser: 50l/min @ 10°C, Kühlkreis: 100l/min @ 70°C
Temperaturgradient bei Nennkühlleistung theoretisch5,4 °C/min
Tankinhalt40l
KühlmediumWasser-Glykol-Gemische, VE-Wasser
Durchfluss je Kreismax 50l/min Maximalwert abhängig von externen Rohrlängen und -durchmessern
Pumpendruck<= 9 bar
Druckmessung je Kreis0-10 bar
ph- Wertmessung im Vorratstank optionalpH 0-14
Leitwertmessung im Vorratstank optional0,04...1000 µS/cm
Rohranschluss Aggregatseitigflachdichtend G 3/4"

6.5Räumliche Grenzen

Luftein- und auslässe dürfen nicht blockiert werden. Abstände zu einer Wand oder einem ähnlich abschottenden Gegenstand zur Anlagenvor- oder Rückseite dürfen 80cm nicht unterschreiten. Die Deckbleche dürfen nicht durch Ablage von Papier oder anderen Gegenständen verdeckt werden.

6.6Typenschild Beispiel

Beispiel-Typenschild IRS ICEcube PRO: Hersteller IRS Systementwicklung GmbH, Country of origin Germany, Manufacturing date 2026, Serial number 26GT00200, Electric supply 400VAC 32A 50Hz, Power consumption 22kW, CE, IP20

Kapitel 7

Wartung und Reinigung

Allgemein:

Im Folgenden werden Hinweise zur Instandhaltung und Wartung der Testsysteme gegeben.

7.1Instandhaltung

  • Bedienpersonal vor Beginn der Durchführung von Sonder- und Instandhaltungsarbeiten informieren.
  • Ist das Prüfsystem bei Wartungs- und Reparaturarbeiten ausgeschaltet, muss es gegen unerwartetes Wiedereinschalten gesichert werden.
  • Bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten gelöste Schraubverbindungen festziehen.
  • Ist die Demontage von Sicherheitseinrichtungen erforderlich, hat unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten die Wiedermontage und Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen zu erfolgen.
  • Instandhaltungstätigkeiten dürfen nur von hierfür geeignetem Personal durchgeführt werden.
  • Bei Instandhaltungsarbeiten im Bereich der Steuerung EGB-gerechten (elektrostatisch gefährdete Baugruppen) Schutz tragen.

7.2Wartungsplan

In den nachstehenden Abschnitten sind die Wartungsarbeiten beschrieben, die für einen optimalen und störungsfreien Betrieb erforderlich sind.

Bei Fragen zu Wartungsarbeiten und -intervallen den Hersteller kontaktieren.

Bauteil/Komponente/AggregatTätigkeitAusführungIntervall TIntervall WIntervall MIntervall J
Zugänglichkeit zu allen Anlagenbereichen?Kontrollieren -> BeseitigenSichtx
Gesamte Anlage Schalter, Stecker, VerschraubungenKontrollieren auf BeschädigungSichtx
AbdeckungenKontrollieren auf Vorhandensein und BeschädigungSichtx
Fremdkörper/Gegenstände in der Anlage?Kontrollieren -> BeseitigenSichtx
Fremdkörper in WasserÜberprüfen -> Ablassen, Spülen, WassertauschPrüfenx
KühlwasserstandKontrollieren -> NachfüllenPrüfenx
Filter im VorlaufKontrollieren -> Reinigen/tauschenPrüfenx

7.2.1Fremdkörper im Vorratstank

Wasserzustand überprüfen:

  • wenn vorhanden die Daten des ph- Wert Sensors und des Leitwertsensor überprüfen
  • Sichtprüfung auf Verfärbung, Dreck und Algenbildung
Kapitel 8

Datensicherheit

IRS Systementwicklung GmbH möchte noch auf einige Punkte bezüglich der Datensicherheit hinweisen. Um bei PC-Ausfällen (wie Festplatten defekt oder Motherboard defekt) den Datenverlust zu vermeiden, und um eine möglichst schnelle Wiederherstellung eines neuen PCs zu ermöglichen, sind folgende Punkte vom Kunden zu beachten.

  • Die Testsysteme sind standardmäßig nicht mit RAID-Systemen ausgestattet.
  • Die Testpläne und sämtliche Konfigurationsdateien (TestStand Sequenzen, Framework, config und Ini-Files) sind auf einem Server zu kopieren, dessen Daten gesichert sind.
  • Die Reportfiles sind auf einem Server zu kopieren, dessen Daten gesichert sind.
  • Es sollten zu einem geeigneten Zeitpunkt Images vom Prüfrechner erstellt werden, um eine schnelle Neuinstallation eines neuen Rechners durchführen zu können.
  • IRS Systementwicklung GmbH kann nur ein Image des Grundsystems bereitstellen, was keinerlei projektspezifischen Daten enthält!
  • IRS Systementwicklung GmbH empfiehlt den Rechner des Testsystems an eine „Online USV“ anzuschließen, um Versorgungsspannungsunterbrechungen zu vermeiden. (z.B. Stromausfälle, Ausschalten des Testers, ohne den Computer herunterzufahren, Störung durch Schweißgeräte) Dies kann zu Datenverlust führen.
Kapitel 9

Kalibrierung

Allgemein: Grundsätzlich sind alle PowerSupplies der regelmäßigen Kalibrierung zu unterziehen.

Kapitel 10

Anschlüsse IRS ICEcube PRO

Rückseite des IRS ICEcube mit farbig markierten Anschlüssen. Kühlkreis 1: links Rücklauf, rechts Vorlauf. Kühlkreis 2: links Rücklauf, rechts Vorlauf. Hausanschluss: links Rücklauf, rechts Vorlauf. Versorgungsanschluss. Überlauf Kühlwasser. Druckluftanschluss. Extern: links Safety, rechts Ethernet. Nachfüllen Kühlwasser

10.1Steckerbeschreibung

Harting Q4/2 Versorgung

Steckverbinder Harting Q4/2 für die Versorgung

PinBeschreibung
1L1
2L2
3L3
4N
Schutzleiter (Erdungssymbol)PE

Harting Q12 Safety

Steckverbinder Harting Q12 für Safety

PinSignalBeschreibung
1Not-Aus externAnschluss externer potentialfreier Kontakt
2Not-Aus externAnschluss externer potentialfreier Kontakt
3interner Sammelfehlerinterner potentialfreier Kontakt
4interner Sammelfehlerinterner potentialfreier Kontakt
5Reserve
6Reserve
7Reserve
8Reserve
9Reserve
10Reserve
11Reserve
12Reserve
Kapitel 11

11.1Bildschirme Touchpad

11.1.1Home

Bildschirm Home mit den Bereichen Aggregat, Kühlkreislauf 1 und Kühlkreislauf 2

Im linken Bereich Aggregat sind folgende Funktionen verfügbar:

  • die Freigabe wird über den grauen Button erteilt, sobald diese erteilt wurde leuchtet die grüne Anzeige
  • der Reset muss gedrückt werden, wenn die blaue Anzeige daneben blinkt um Fehler zu quittieren
  • beim Auto Fill wird nach dem Ausblasen beider Kühlkreisläufe überprüft, ob der Füllstand noch bei Maximum steht. Wenn nicht, wird über ein Ventil der Kreis zum Nachfüllen geöffnet und somit der Füllstand automatisch auf dem korrekten Niveau gehalten

Des Weiteren sind folgende Statusanzeigen verfügbar:

  • Befüllen aktiv
  • Alles OK
  • ph- Wertmessung (Nur bei IRS ICEcube PRO+)
  • Leitwertmessung (Nur bei IRS ICEcube PRO+)

Mit der Soll- Temperatur wird die gewünschte Kühlwasser Temperatur vorgegeben, mit der der Prüfling temperiert werden soll. Die Wassertemperatur des Hauswasseranschlusses muss eingegeben werden.

In den Bereichen Kühlkreis 1 und Kühlkreis 2 sind folgende Funktionen verfügbar:

  • aktivieren der Pumpe mit dem Button Pumpe
  • ausblasen des Kühlwassers mit dem Button Ausblasen
  • Dichteprüfung des Prüflingskreises mit dem Button Dichteprüfung

Des Weiteren sind folgende Statusanzeigen verfügbar:

  • Ist-Temperatur: gemessene Temperatur des Vorlaufs
  • Ist-Durchfluss: gemessener Durchfluss
  • Druck: gemessener Druck
  • Anzeige Kreislauf befüllt

11.1.2Konfiguration

Bildschirm Konfiguration mit den Bereichen Konfiguration, Kühlkreislauf 1 und Kühlkreislauf 2

Im linken Bereich Konfiguration sind folgende Funktionen verfügbar:

  • den Button Kreise gekoppelt anwählen, wenn diese miteinander verbunden sind
  • Mit dem Drehschalter Pumpe regelt auf wird zwischen Druck- oder Durchflussgeregeltem Betrieb umgeschaltet

Des Weiteren sind folgende Statusanzeigen verfügbar:

Die Soll- Temperatur des Prüflings wird hier manuell angegeben (10-70°C).

In den Bereichen Kühlkreislauf 1 und Kühlkreislauf 2 sind folgende Funktionen verfügbar:

  • Einstellen des Soll- Druck (0-9bar)
  • Einstellen des Soll- Durchfluss (0-50l/min)
  • Einstellen des T-Korrekturfaktor
  • Einstellen des T-Korrekturwert (Offset Temperatursensor)
  • Einstellen der Ausblasdauer kontinuierlich
  • Einstellen der Ausblasdauer Pulsen

Des Weiteren sind folgende Statusanzeigen verfügbar:

  • Ist-Temperatur
  • Ist-Durchfluss
  • Druck
  • Leuchte Kreislauf befüllt

11.1.3Status und Error Log

Bildschirm Status & Error Log mit Fehler- und Statusleuchten, Softwareversion und Heizstabtemperaturen

Hier sind die verschiedenen Fehleranzeigen aufgelistet, ein Fehler liegt vor, wenn diese rot leuchten. Die Fehlerbehebung wird in Fehlerbehebung beschrieben.

Mit dem grauen Button Dichteprüfung KK wird eine Druckprüfung der Kühlwasserkreisläufe durchgeführt. Hierbei wird der Kreis mit Druckluft beaufschlagt und der Druckabfall gemessen, somit können Rückschlüsse auf korrekte und dichte Leitungen / Prüflinge geschlossen werden. Die darunter liegenden grünen und gelben Leuchten zeigen den Status an.

Im unteren Teil sind die Softwareversion und der Status inkl. der Heizstabtemperaturen ersichtlich.

11.1.4Schaltzähler

Bildschirm Schaltzähler für die Magnetventile Q1 bis Q11

Hier werden die Schaltspiele der Magnetventile Q1- Q11 für Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen erfasst und angezeigt.

11.2Fehlerbehebung

Not-Aus Extern:

Sicherstellen, dass die Anlage sicher wieder eingeschaltet werden kann, Not Aus entriegeln und das Kühlaggregat auf dem Bildschirm erst resetten und dann wieder freigeben.

Füllstand < Min:

Auffüllen des Kühlwassers bis Maximum über den dafür bestimmten Anschluss am Kühlaggregat.

Füllstand über Max:

Ablassen des Kühlwassers über einen der beiden Kühlkreisläufe. Anschließen eines Schlauchs an den Vorlauf vom KK1 oder KK2 und diesen in einen Auffangbehälter geben. Einschalten der jeweiligen Pumpe, um das Kühlmittel aus dem Tank zu fördern.

Überdruck Kühlkreis 1 und 2:

Pumpen stoppen. Die Schläuche auf Knicke prüfen. Sicherstellen, dass kein Objekt auf den Schläuchen steht, bzw. den Durchfluss unterbricht oder beeinträchtigt. Bei druckgeregelter Pumpensteuerung den Solldruck verringern.

Übertemperatur Heizstab 1 und 2:

Heizstäbe deaktivieren. Solltemperatur im Tank verringern.

Frequenzumrichter 1 und 2:

IRS ICEcube ausschalten.

11.3LOGO! ModBus TCP Mapping

E/ABausteintyp (LOGO)BezeichnungAdresseIEC typeKategorieOffset S7Info
E VB-0-0NIReset Safety1coilwrite0Flanke
E VB-0-2NIAusblasen KK13coilwrite0Flanke
E VB-0-3NIAusblasen KK24coilwrite0Flanke
E VB-0-4NIAusblasen Reserve KK15coilwrite0Flanke
E VB-0-5NIAusblasen Reserve KK16coilwrite0Flanke
E VB-0-6NIAuto fill aktivieren7coilwrite0Flanke
E VB-0-7NIFreigabe8coilwrite0Flanke
E VB-1-0NIAnforderung Pumpe KK19coilwrite0Flanke
E VB-1-1NIAnforderung Pumpe KK210coilwrite0Flanke
E VB-1-2NIDichteprüfung KK111coilwrite0Flanke
E VB-1-3NIDichteprüfung KK212coilwrite0Flanke
A VB-10-0NQblinkt, wenn Safety Fehler81coilread0Feedback
A VB-10-1NQFreigabe aktiv82coilread0Feedback
A VB-10-2NQBefüllvorgang aktiv83coilread0Feedback
A VB-10-3NQAusblasen KK1 aktiv84coilread0Feedback
A VB-10-4NQAusblasen KK2 aktiv85coilread0Feedback
A VB-10-5NQPumpe KK1 aktiv86coilread0Feedback
A VB-10-6NQPumpe KK2 aktiv87coilread0Feedback
A VB-10-7NQNotAus extern88coilread0Feedback
A VB-11-0NQFüllstand Min89coilread0Feedback
A VB-11-1NQFüllstand Max90coilread0Feedback
A VB-11-2NQKK1 befüllt91coilread0Feedback
A VB-11-3NQKK2 befüllt92coilread0Feedback
M1MPumpe KK18257coilread0Status Pumpe angefordert
M2MPumpe KK28258coilread0Status Pumpe angefordert
M3MAusblasen KK1 aktiv8259coilread0Status
M4MAusblasen KK2 aktiv8260coilread0Status
M5MAusblasen Reverse KK1 aktiv8261coilread0Status
M6MAusblasen Reverse KK2 aktiv8262coilread0Status
M7MSafety All OK8263coilread0Status
M9MKK1 befüllt8265coilread0Status
M10MKK2 befüllt8266coilread0Status
M11MNotAus extern8267coilread0Status
M12MFreigabe8268coilread0Status
M13MAuto Fill aktiv8269coilread0Status
M15MFüllstand Min.8271coilread0Status
M16MFüllstand Max.8272coilread0Status
M18Mfb Heizstab 18274coilread0Feedback
M19Mfb Heizstab 28275coilread0Feedback
M20MDichtheitsprüfung KK1 läuft8276coilread0Status
M21MDichtheitsprüfung KK2 läuft8277coilread0Status
M22MDichtheitsprüfung KK1 i.O.8278coilread0Feedback
M23MDichtheitsprüfung KK2 i.O.8279coilread0Feedback
M32MDurchflussregelung high, Druckregelung low8288coilwrite0ON/OFF (high/low)
M33MFehler Kreise gekoppelt8289coilwrite0Error
M37MFehler Übertemperatur Heizstab 18293coilread0Error
M38MFehler Übertemperatur Heizstab 28294coilread0Error
M39MFehler FU18295coilread0Error
M40MFehler FU 28296coilread0Error
M41MFehler Überdruck KK18297coilread0Error
M42MFehler Überdruck KK28298coilread0Error
AM1AMIst Temp KK1 Vorlauf529holding registerread40000Read Int
AM2AMIst Temp KK2 Vorlauf530holding registerread40000Read Int
AM3AMIst Fluss KK1531holding registerread40000Read Int
AM4AMIst Fluss KK2532holding registerread40000Read Int
AM5AMIst Druck KK1533holding registerread40000Read Int
AM6AMIst Druck KK2534holding registerread40000Read Int
AM7AMph-Wert535holding registerread40000Read Int
AM8AMLeitwert536holding registerread40000Read Int
AM9AMTemp Heizstab 1537holding registerread40000Read Int
AM10AMTemp Heizstab 2538holding registerread40000Read Int
AM11AMVerriegelung Heizstäbe; AM11=0 Regelung aktiv; AM11=1 Heizstab 1 deaktiviert; AM11=2 Heizstab 2 deaktiviert; AM11=3 beide Heizstäbe sind deaktiviert539holding registerread40000Read Int
AM14AMSoftwareversion LOGO542holding registerread40000Status
AM27AMAusblasdauer in s (default 5s manuell <1)555holding registerread/write40000Set/Read Int
AM28AMPulsdauer in s (default 5s manuell <1)556holding registerread/write40000Set/Read Int
AM29AMSchwellwert Überdruck (default 2,7bar)557holding registerread/write40000Set/Read Int
AM30AMKorrekturfaktor Temp KK1568holding registerwrite40000Set Int
AM31AMKorrekturfaktor Temp KK1569holding registerwrite40000Set Int
AM32AMKorrekturfaktor Temp KK2570holding registerwrite40000Set Int
AM33AMKorrekturfaktor Temp KK2571holding registerwrite40000Set Int
AM34AMSoll Temp572holding registerwrite40000Set Int
AM35AMSoll Fluss KK1573holding registerwrite40000Set Int
AM36AMSoll Fluss KK2574holding registerwrite40000Set Int
AM37AMSoll Druck KK1575holding registerwrite40000Set Int
AM38AMSoll Druck KK2576holding registerwrite40000Set Int
AM42AMHauswassertemperatur580holding registerwrite40000Set Int
I3IHilfskontakt Heizstab 13Dig. Eingangread10000Feedback
I4IHilfskontakt Heizstab 24Dig. Eingangread10000Feedback
Kapitel 12

Kühlkreislauf

12.1Anschließen des Kühlkreises

Verschlauchung des zu temperierenden Objekts an Vor- und Rücklauf des jeweiligen Kühlkreislaufs anschließen.

12.2Kühlkreise koppeln

Bei großem Wasserbedarf können beide Vorläufe und Rückläufe parallel gekoppelt werden.

12.3Auffüllen des Kühlwassers

Behälter mit Kühlmedium erhöht aufstellen und an den dafür vorgesehenen Anschluss zum Nachfüllen des Kühlwassers anschließen.

12.4Ablassen des Kühlwassers

Ablassen des Kühlwassers über einen der beiden Kühlkreisläufe. Anschließen eines Schlauchs an den Vorlauf vom KK1 oder KK2 und diesen in einen Auffangbehälter geben. Einschalten der jeweiligen Pumpe, um das Kühlmittel aus dem Tank zu fördern.

12.5Austausch des ph-Sensors

pH-Sensor in einem Halter

  • Tank entleeren
  • Stecker abziehen
  • Entnehmen des Sensors

12.5.1Kalibrieren des ph-Sensors

  • Kalibriermenü CAL auswählen, Kalibrierung mit CAL starten
  • Einstellen des pH-Wert des Puffers ZERO mit den Pfeiltasten
  • Eintauchen des Sensors in den Testbehälter 1 mit der Pufferlösung (z.B. pH7), Sensor dabei leicht bewegen
  • starten der Kalibrierung mit CAL, wenn CAL= ACCEPT im Display angezeigt wird und der angezeigte mV- Wert stabil ist, dann den Wert mit CAL übernehmen
  • Sensor aus der Pufferlösung entnehmen und gründlich mit Wasser spülen und anschließend trocken tupfen
  • Einstellen des pH-Wert des Puffers SLOPE mit den Pfeiltasten
  • Eintauchen des Sensors in den Testbehälter 2 mit der Pufferlösung (z.B. pH4), Sensor dabei leicht bewegen
  • starten der Kalibrierung mit CAL, wenn CAL= ACCEPT im Display angezeigt wird und der angezeigte mV- Wert stabil ist, dann den Wert mit CAL übernehmen
  • Ermittelte Werte für Nullpunkt und Steilheit werden angezeigt, wenn die Werte für ZERO und SLOPE beide in Ordnung sind wird die Kalibrierung als erfolgreich gespeichert. Falls das Ergebnis der Kalibrierung außerhalb der Toleranzgrenzen liegt erscheint eine Fehlermeldung ERR
  • Weiter mit CAL um das Ergebnis zu bestätigen und die Kalibrierung zu beenden (gegebenenfalls auch erfolglos)