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Kabelbaumfertigung

Ultraschall-schweißen

Eine Verbindungstechnik für Nichteisenmetalle: kurze Zyklen, stabile Leitfähigkeit, ohne Zusatzwerkstoffe.

Schunk-Ultraschallschweißkopf mit eingelegter Leitung

Das Ultraschallschweißverfahren verbindet Nichteisenmetalle, indem die Werkstoffe übereinanderliegen und unter niedrigem Anpressdruck hochfrequenten mechanischen Schwingungen ausgesetzt werden. Die Relativbewegung erwärmt die Kontaktflächen lokal. Innerhalb von Sekundenbruchteilen entsteht eine dauerhafte, reine Verbindung mit guten elektrischen Eigenschaften, ohne nennenswerte thermische Belastung.

Heterogene Kombinationen wie Aluminium-Kupfer oder Kupfer-Messing lassen sich mit hoher mechanischer Integrität fügen. Gegenüber konventionellen Verfahren sind die Zyklen kurz, der Energieverbrauch gering und zusätzliche Werkstoffe entfallen.

Ultraschallgeschweißte Verbindung zwischen mehreren schwarzen Litzen und einer roten Leitung
Schunk-Ultraschallschweißkopf mit eingelegter Leitung
Schunk-Sonosystems-Schweißkopf beim Fügen einer Leitung
Prozess

Prozesssicherheit durch Überwachung

Die Ultraschallschweißsysteme von Schunk überwachen den Prozess und sorgen für reproduzierbare Verbindungen. Die Systeme werden nach den aktuellen CE-Richtlinien gefertigt und funktional sowie qualitätssichernd geprüft. Die Technologie ist in der industriellen Dauerproduktion im Einsatz.

Elektrik

Langzeitstabiler Übergangswiderstand

Im Vergleich zum Crimpen sinkt der Übergangswiderstand nahezu auf null und bleibt über lange Zeiträume konstant. Bei Crimpverbindungen kann der Widerstand nach Jahren durch Relaxation und Mikrobewegungen ansteigen. Ultraschallgeschweißte Verbindungen zeigen auch nach zehn Jahren keine signifikante Änderung. Dazu kommen kürzere Montagezeiten sowie Gewichts- und Platzersparnis.

Kontakt

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